Fehler bei der Küchenplanung vermeiden: Diese 7 Tipps helfen

Wer bei der Küchenplanung einige wichtige Aspekte berücksichtigt, hat deutlich mehr Freude an der Küche. Von der Anordnung der Schränke über die Höhe der Arbeitsplatten bis hin zu Farben – auf diese Punkte sollten Sie achten.

1. Für Platz auf der Arbeitsfläche sorgen

Das Problem: 

Von Eierkocher über Saftpresse, Toaster, Mixer, Friteuse, Brotbackmaschine bis hin zum Waffeleisen – oft stehen in Küchen zu viele Gerätschaften auf den Arbeitsflächen herum. Vor lauter Küchenhilfen bleibt kein Raum mehr für Kochvorbereitungen. Das nevt im Alltag.

Unser Tipp: 

Sorgen Sie schon in der Küchenplanung für maximal viel Stauraum – nicht nur für Töpfe, Geschirr und Essensvorräte, sondern auch für Gerätschaften, die Sie vorraussichtlich nicht jeden Tag benötigen. Übrigens: Mit einem Quooker-Wasserhahn hat man auch ohne Wasserkocher stets 100°C heisses Wasser – aus dem Hahn. 

2. Die wichtigen Dinge in der Küchenplanung sinnvoll anordnen

Wenn Herd, Spüle und Kühlschrank richtig angeordnet sind, erspart das in der Küche viel Zeit und Nerven.

(Bild: Shutterstock)

 

Das Problem:

Sie wollen das Kartoffelwasser abgiesen, doch das Spülbecken ist drei Meter vom Herd entfernt und auf dem Weg dorthin müssen Sie auch noch eine offenstehende Schranktüre umschiffen. So sollte es definitiv nicht sein.  

Unser Tipp:

Es hat sich bei der Küchenplanung bewährt, nach Möglichkeit in Dreiecken zu denken. Spüle und Kühlschrank auf dem Grundriss jeweils in den Ecken eines gedachten Dreieckes befinden. So ist sichergestellt, dass die Spüle nicht zu weit weg ist vom Herd und gleichzeitig der Küchlschrank nicht gegen hohe Temperaturen beim Kochen ankämpfen muss. Wichtig dabei: Mehr als zwei Schritte sollten es von keinem der Eckpunkte zum anderen sein.

3. Alles verstecken ist nicht immer die richtige Strategie

Zu viele undurchsichtige Schranktüren in der Küche können anstrengend sein.

(Bild Shutterstock)

Das Problem: 

Ein Glas Wasser, eine Tasse für einen Tee oder mal eben schnell eine Schüssel – wer dafür immer erst eine Schranktür öffnen oder gar in verschiedenen Schränken suchen muss, dem stinkts schnell und tendiert dazu die Schranktüren offen zu lassen. Was natürlich gleich die nächsten Ärgernisse nach sich zieht.

Unser Tipp: 

Auch wenn es schicker aussehen mag, alles gut verstaut zu haben, ist trotzdem nicht jeder der Typ dafür. Überlegen Sie sich, ob offene Regale oder Schranktüren mit Glasfronten für Sie mehr Sinn machen. Übrigens: Offene Regale mit Tassen oder anderen Utensilien sorgen schnell auch für wohnliche Atmosphäre.

 

4. Bei Küchenfronten nicht von kurzfristigem Geschmack leiten lassen

Bunte Küchenfronten können verleiden - deshalb besser auf dezente Farben setzen

(Bild: Shutterstock)

 

Das Problem:

Küchen mit poppig-farben Küchenfronten können in Ausstellungen gute Hingucker sein. Und man ist geneigt, eine Küchenfront in einer der aktuellen Lieblingsfarben auszuwählen. Doch damit schränkt man sich in puncto Kombinationsmöglichkeiten enorm ein. Ausserdem ist nicht gesagt, dass die Farbe auch in einigen Jahren noch gefällt.

Unser Tipp:

Sezten Sie bei Küchenfronten auf dezente Farben. Weiss, Beige und Schwarz sind Klassiker, die sich optisch nicht so schnell abnutzen. Auch an Naturholz sieht man sich eigentlich nie satt. Sie brauchen trotzdem nicht auf Farbe in der Küche verzichten. Streichen Sie einfach Wände oder Teile davon in Ihrer Lieblingsfarbe. Die lässt sich ganz nach Geschmack und Mode jederzeit relativ leicht wieder ändern.

5. Nicht an Lichtquellen sparen

Das richtige Licht sorgt für Atmosphäre aber auch für entspanntes Arbeiten in der Küche. Darum nicht an Lichtquellen sparen.

(Bild: Shutterstock)

 

Das Problem: 

Viele denken, mit drei, vier Spotlights ist es getan in der Küche. Nicht selten steht man sich mit seinem Schatten beim Schnippeln dann selber im Weg. Oder man muss immer wieder die Arbeitsposition wechseln, um wirklich genügend Licht zu haben.

Unser Tipp: 

Bei der Planung bereits genügend Lichtquellen einbeziehen. Wenn die Teilkomponenten einzeln schaltbar sind, kann man stets ausreichend variieren und hat für alle Eventualitäten genügend Licht. Und trotzdem kann es auch mal schummriger sein. Ganz nach Belieben.

 

6. Ausreichend Steckdosen einplanen

Nicht nur für Kochvideos und zusätzliche Lichtquellen: Ausreichend Steckdosen zahlen sich aus in einer Küche.

(Bild: sunutube.com)

 

Das Problem: 

Wir haben schon Kochinseln im Wert von über 40’000 CHF gesehen, die gerade mal über eine einzige(!) Steckdose verfügten. Völlige Fehlplanung. Es gibt immer wieder mal Gerätschaften, die mit Strom versorgt werden müssen. Und vor allem braucht es diese an verschiedenen Stellen. Wenn diese fehlen, kann es sehr ärgerlich werden. Ausserdem erhöhen Verlängerungskabel die Unfallgefahr in der Küche.

Unser Tipp: 

Unbedingt ausreichend Steckdosen einplanen. Nicht nur für Küchengerätschaften, sondern auch für Staubsauger, Handy-Ladekabel oder Planen Sie ausreichend Steckdosen ein. 10 bis 14 Steckdosen sind nicht verkehrt. Keine Angst, es gibt auch versenkbare Konsolen. 

7. Für die richtige Arbeitshöhe sorgen

Die individuelle Arbeitshöhe muss passen - so lässt sich das in der Küche machen

(Bild: Shuttertock)

 

Das Problem: 

Vor allem in Mehrpersonen-Haushalten passt die Höhe der Arbeitsflächen nicht unbedingt. Aber auch bei Single-Haushalten kann eine zu niedrige Arbeitshöhe in der Küche langfristig zu krummen Rücken führen.

Unser Tipp: 

Passen Sie beim Kücheneinbau von Anfang an die Höhe der Arbeitsfläche ideal auf sich an. Gibt es unterschiedliche Anforderungen an die Höhe der Arbeitsflächen, planen Sie am besten zwei unterschiedliche Höhen. Die Luxus-Lösung für dieses Problem ist eine höhenverstellbare Kochinsel – zum Beispiel von Team7.

Übrigens: Um Ihre ideale Arbeitshöhe zu bestimmen, messen Sie einfach im Stehen die Strecke zwischen Ellbogen und Boden. Von dem Wert ziehen Sie 10-15 cm ab. Das Ergebnis bestimmt die Höhe der Arbeitsfläche.

Unterstützung bei der Küchenplanung

Wir helfen Ihnen gerne bei der Konzeption und Umsetzung ihrer neuen Küche. Profitieren Sie von unserer grossen Erfahrung – auch für anspruchsvolle Projekte.