Vom Möbelschreiner zum regionalen Küchenbauer

Kurt Keller gründet 1954 zusammen mit seiner Ehefrau eine kleine Bau- und Möbelschreinerei in Zürich-Albisrieden. Zunächst übernehmen sie nur kleinere Schreineraufträge. Nach einiger Zeit kommt zusätzlich der Handel mit Möbeln hinzu. Der Fokus liegt dabei mehr und mehr auf Küchen.

Im Jahr 1989 erfolgt die Gründung der Kurt Keller AG. Sohn Harry übernimmt mit seiner Frau Monika die heutige Geschäftsleitung. Bis zum Jahr 1994 wurden alle Küchen noch von Hand gezeichnet. Ab 1995 wurden die Planungen am Computer durchgeführt. Im Jahr 2000 wird die erste Serveranlage im Unternehmen installiert. Seit 2005 sind Stéphanie Keller Mattil und Pascal Mattil, und somit die 3. Generation, im Unternehmen tätig.

2009 führt die Kurt Keller AG das Buchhaltungsprogramm ABACUS ein. Gleichzeitig auch eine Enterprise Ressource Planning Software (ERP) und ein Customer Relationship Management Tool. 

 Nach langjähriger Planung und Bauphase eröffnete die Kurt Keller AG 2011 die Ausstellung an der Albisriederstrasse 385. 2019/2020 werden die Schreinerei und die Büroräume am Lyrenweg 6 total saniert. 

In den letzten Jahren vergrössert sich das Angebot mit den Massivholzküchen von Team 7 und dem modernen Sortiment der LEICHT Küchen. Heute verkauft die Kurt Keller AG pro Jahr ca. 1500 Küchen. 2011 wird die neue dreistöckige Küchenausstellung in Zürich-Albisrieden eröffnet.

Die Familie Keller

Kurt Keller

Als gelernter Schreiner gründet Kurt 1954 seine eigene Schreinerei und legt damit den Grundstein für das heutige Küchenbau-Unternehmen. Am Anfang erledigt er vor allem kleinere Schreinerarbeiten. Unter anderem stellte er für eine Maschinenfabrik Tischplatten für Wickelmaschinen her, welche in die ganze Welt exportiert wurden. Später kam der Handel von Möbeln dazu. Er war bis 1989 aktiv im Geschäft tätig, bevor er aus gesundheitlichen Gründen aus dem Unternehmen ausscheidet.

Marianne Keller

Die gelernte Verkäuferin ist vom Start weg aktiv im Unternehmen tätig. Sie kümmert sich um die Finanzen und schaut nach dem Rechten. Bis 2012 wirkt sie im Betrieb mit.

Harry Keller

Harry ist gelernter Metallbaubauzeichner und Polizeibeamter Richtung Seepolizei. Ab 1977 ist er nebenberuflich im elterlichen Betrieb tätig und verkauft gelegentlich Möbel, Wohneinrichtungen oder eine Küche. Diese montiert er dann auch gleich selbst bei den Kunden. 

Mit der Zeit wird die Firma immer grösser und er entscheidet sich 2000 dafür, sich beruflich voll der Kurt Keller AG zu widmen. Durch seine Beratungskompetenz und sein geschäftliches Geschick gelingt  es ihm, die Firma weiter zu vergrössern. Nach langjähriger Planung und Bauphase eröffnete er zusammen mit seiner Tochter Stéphanie im Jahr 2011 die Ausstellung an der Albisriederstrasse 385.

Monika Keller

Die gelernte Zahnarzthelferin mit Handelsdiplom LIMANIA ist seit 1980 im operativen Geschäft der Kurt Keller AG tätig.  Monika schreibt von Anfang an alle Rechnungen und Offerten für Harry und Kurt. Sowohl die Küchenplanungen als auch die Offerten-Erstellungen erfolgen damals noch am Reissbrett und müssen dann mit der Schreibmaschine geschrieben werden. Eine sehr zeitaufwendige Arbeit. Dies ändert sich 1995 mit der Einführung eines Küchenplanugssystemes. Neben der Arbeit im Büro unterstützt sie Harry vor allem im Privaten sehr und kümmerte sich liebevoll um die beiden Töchter Stéphanie und Desirée.

Stéphanie Keller Mattil

Die Küchenspezialistin KVS ist seit 2005 im Geschäft der Kurt Keller AG tätig. Schon als Kind legt Stéphanie die alten Aufträge im Archiv ab, um sich das Taschengeld aufzubessern. Für sie ist bereits als kleines Mädchen klar, dass sie die Firma eines Tages übernehmen will. Nach dem KV-Abschluss und einer längeren Reise steigt sie 2005 in die Firma ein.

Mit Harry als strengem Lehrmeister lebt sie sich schnell in die Welt der Küchen ein. Um die Führung später übernehmen zu können, entscheidet sie sich zu einem BWL-Studium, welches sie neben der Arbeit absolviert. Ab dem Jahr 2020 übernimmt sie zusammen mit Pascal die Geschäftsleitung der Firma.

Pascal Mattil

Der Betriebswirt ist ein geborener Zahlenmensch. Daher verwundert es auch nicht, dass er sich für ein BWL-Studium entschliesst. Die Wahrscheinlichkeit bei einer Weiterbildung seine Lebenspartnerin kennenzulernen, dürfte eher gering sein. Trotzdem tritt genau das bei Pascal und Stéphanie ein. Und nach kurzer Zeit ist für die beiden klar, dass sie die Firma zusammen führen möchten. Pascal verlässt darauf hin seine Stelle und startet als Finanzchef bei der Kurt Keller AG. Ab dem Jahr 2020 übernimmt er mit Stéphanie die Geschäftsleitung.